Brancheninformationen weltweit
Hier finden Sie aktuelle Informationen zu wichtigen Wirtschaftszweigen weltweit und in Deutschland. Das in dieser Form neue Informationsangebot wird sukzessive erweitert. Vertiefende Analysen zur jeweiligen Branche können Sie im PDF-Format herunterladen.
Beachten Sie bitte die Hinweise am Seitenende!
»Unter dem Eindruck der globalen Finanz- und Konjunkturkrise«
Download PDF: Branchensynopsis "Automobilbau" Stand: 01/2009
Lage:
- Autobranche steht weltweit vor beispielloser Zäsur
- Krisenhafte Zuspitzung der Lage in USA und Europa
Ausblick:
- Kfz-Konjunktur wird sich 2008 und 2009 rezessiv entwickeln
- Zulieferern steht scharfe Marktbereinigung bevor
Insolvenzrisiko:
- Insolvenzzahlen von August bis Oktober '08 um durchschnittlich 16,7% gestiegen
- Für 2009 markant erhöhtes Insolvenzrisiko zu erwarten
Weitere Infos:
Auf Germany Trade & Invest finden sie weitere Informationen zur Automobilbranche weltweit.
»Zunehmende Eintrübung«
Download PDF: Branchensynopsis "Baugewerbe" Stand: 01/2009
Lage:
- International durch Immobilienkrise stark in Mitleidenschaft gezogen
- Deutsche Bauwirtschaft vergleichsweise gut positioniert
Ausblick:
- Grundtendenz bis 2009 wieder rückläufig
- Heterogene Entwicklung der Baubereiche setzt sich fort
Insolvenzrisiko:
- Erstmals wieder steigende Insolvenzzahlen in 2008
- Für 2009 zeichnet sich beschleunigter Anstieg von 9,1% ab
Weitere Infos:
Auf Germany Trade & Invest finden sie weitere Informationen zur Baubranche weltweit.
»Kräftiger Abschwung«
Download PDF: Branchensynopsis "Chemische Industrie" Stand: 02/2009
Lage:
- Produktion im 4. Quartal 2008 mit minus 11,1% steil abgestürzt (im Vergleich zum Vorquartal)
- 2008 sank die Produktion um 2,9% und der reale Umsatz sogar um 4,3%
Ausblick:
- Der Chemieindustrie steht 2009 eine ausgeprägt rezessive Entwicklung bevor
- Weltweit drastische Nachfrageausfälle vor allem in den industriellen Abnehmerbranchen
Insolvenzrisiko:
- Anstieg der Pleitezahlen von Januar bis November 2008 um 50%
- Für 2009 ist mit einem fortgesetzten Insolvenzanstieg zu rechnen
Weitere Infos:
Auf Germany Trade & Invest finden sie weitere Informationen zur Chemiebranche weltweit.
»Von Konsumschwäche geprägt«
Download PDF: Branchensynopsis "Einzelhandel" Stand: 01/2009
Lage:
- Europaweiter Verdrängungswettbewerb
- Deutscher Einzelhandel mit schleppender Entwicklung
Ausblick:
- Ausgeprägter Vertrauensverlust bei Konsumenten
- Aussichten für 2009 gedrückt
Insolvenzrisiko:
- 2008 Insolvenzen wieder auf dem Vormarsch
- 2009 bleibt die Insolvenzentwicklung aufwärts gerichtet
»Absturz im Sog der Weltrezession«
Download PDF: Branchensynopsis "Elektroindustrie" Stand: 03/2009
Lage:
- Globales Marktvolumen lag 2007 bei geschätzten 2,5 Billionen Euro
- Scharfer Produktions- und Umsatzeinbruch in deutscher Elektroindustrie seit Herbst 2008
Ausblick:
- Dramatische Verschlechterung der Perspektiven in kürzester Zeit
- Für 2009 schwerste jemals verzeichnete Rezession zu erwarten
Insolvenzrisiko:
- Konjunkturboom der letzten Jahre sorgte für Verbesserung der Insolvenzlage
- Signifikante Verschlechterung für das Jahr 2009 zu erwarten
»Ertragsmargen unter Druck«
Download PDF: Branchensynopsis "Ernährungsgewerbe" Stand: 01/2009
Lage:
- Welthandelsvolumen mit Nahrungsmitteln bei 1,5 Billionen USD
- Ertragskraft des deutschen Ernährungsgewerbes nachhaltig geschwächt
Ausblick:
- 2009 merklicher Produktionsrückgang
- Sättigungstendenzen und Umsatzkonzentration werfen Probleme auf
Insolvenzrisiko:
- Von August bis Oktober '08 Erhöhung der Pleiten um durchschnittlich 25,7%
- 2009 fortgesetzter Insolvenzanstieg
»Ende des Rekordbooms«
Download PDF: Branchensynopsis "Maschinenbau" Stand: 01/2009
Lage:
- Nach dynamischem Aufschwung Rückgang der Produktion zuletzt um 3,0%
- Branche war 2008 mit stark schwankenden Materialpreisen konfrontiert
Ausblick:
- Branche scheint für bevorstehende Schwächephase gut gerüstet
- 2009 wird es zu merklichen Produktionseinschränkungen kommen
Insolvenzrisiko:
- Insolvenzzahlen plus 28,6% im 3-Monats-Zeitraum August bis Oktober 2008
- Für 2009 ist mit einem fühlbaren Insolvenzanstieg zu rechnen
Weitere Infos:
Auf Germany Trade & Invest finden sie weitere Informationen zur Maschinenbaubranche weltweit.
»Konjunktureinbruch«
Download PDF: Branchensynopsis "Metallverarbeitende Industrie" Stand: 01/2009
Lage:
- In den letzten Monaten europaweit (EU-27) signifikante Nachfrage- und Produktionseinbußen
- Von September bis November 2008 gaben Umsätze und Produktion jeweils um 6% nach (vgl. Vorjahr)
Ausblick:
- 2009 ist von einer rezessiven Branchenentwicklung auszugehen
- Die zumeist mittelständischen Unternehmen sind einem mannigfaltigen Substitutionswettbewerb ausgesetzt
Insolvenzrisiko:
- Zahl der Insolvenzen nahm 2008 von Januar bis Oktober um 15,2% ab
- Für 2009 ist ein Ende der Entspannung zu erwarten
»Zunehmende Eintrübung«
Download PDF: Branchensynopsis "Möbelindustrie" Stand: 03/2009
Lage:
- Produktion und reale Umsätze schrumpften 2008 um 2,3% bzw. 1,3%. Ähnliche Entwicklung auch im Möbelhandel
- Rendite- und Ertragssituation generell schwach
Ausblick:
- Im Zuge der weltwirtschaftlichen Talfahrt bleibt die konjunkturelle Grundtendenz 2009 rückläufig
- Die mittelfristigen Wachstumschancen der Möbelbranche erscheinen begrenzt
Insolvenzrisiko:
- Die Zahl der Insolvenzen sank 2008 um beachtliche 38,3%
- 2009 dürfte sich die Insolvenzlage aufgrund der verdüsterten Konjunktur spürbar verschlechtern
»Deutliche Bremsspuren«
Download PDF: Branchensynopsis "Spedition/Logistik" Stand: 01/2009
Lage:
- 2008 Umsatzanstieg um 8%; zuletzt deutlich abgeschwächte Entwicklung
- Intensiver Wettbewerb und anhaltender Konzentrationsprozess
Ausblick:
- Wegen massiver Nachfrageausfälle droht 2009 rezessive Entwicklung
- Wichtigstes Wachstumsfeld ist die Logistik
Insolvenzrisiko:
- Anstieg der Firmenpleiten von Januar bis Oktober 2008 um 20,9%
- Die Speditionsbranche ist überdurchschnittlich insolvenzgefährdet
»Vor längerer Durststrecke«
Download PDF: Branchensynopsis "Stahlindustrie" Stand: 02/2009
Lage:
- Produktion und reale Umsätze brachen im vierten Quartal 2008 um 10,5% bzw. 7,9% ein
- Ertragssituation hat sich 2008 infolge des drastischen Anstiegs der Rohstoffkosten deutlich verschlechtert
Ausblick:
- 2009 droht eine längere Durststrecke und ein schwerer Produktionseinbruch
- Wachstumschancen liegen in der Internationalisierung, Standortoptimierung und Spezialisierung auf hochwertige Stahlerzeugnisse
Insolvenzrisiko:
- Von Januar bis November 2008 nahm die Zahl der Insolvenzen um 25,0% ab
- Für das Jahr 2009 ist ein Ende der Entspannung zu erwarten
»Abstieg nach temporärer Aufhellung«
Download PDF: Branchensynopsis "Textilindustrie" Stand: 01/2009
Lage:
- Entwicklung 2008 merklich verschlechtert
- Produktionsverlagerung ins kostengünstige Ausland setzt sich fort
Ausblick:
- Grundtendenz bis 2009 rückläufig
- Textilproduktion dürfte 2008 und 2009 weiter sinken
Insolvenzrisiko:
- 2008 erneut eingetrübte Situation
- Für 2009 ist mit einem fortgesetzten Anstieg zu rechnen
Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen Vorbehalten. Alle hierin enthaltenen Angaben wurden von der Euler Hermes Kreditversicherungs-AG sorgfältig recherchiert und geprüft. Für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität kann die Gesellschaft jedoch nicht die Gewähr übernehmen. Von den Verfassern geäußerte Meinungen sind nicht notwendigerweise identisch mit solchen der Euler Hermes Kreditversicherung. Vorbehalt bei Zukunftsaussagen: So weit wir hierin Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Aussagen mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen ergeben sich eventuell Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, vor allem in Allianz Kerngeschäftsfeldern und -märkten, aus Akquisitionen sowie der anschließenden Integration von Unternehmen und aus Restrukturierungsmaßnahmen. Abweichungen resultieren ferner aus dem Ausmaß oder der Häufigkeit von Versicherungsfällen, Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise -tendenzen, und insbesondere im Bankbereich aus dem Ausfall von Kreditnehmern. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte und der Wechselkurse, sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können einen Einfluss ausüben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, die hierin enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

